Kostenlose Musterbriefe: Kündigung, Vollmacht, Erklärung
Wähle eine Vorlage, füll ein paar Felder aus, und dein Brief wird automatisch sauber gesetzt: Absender, Empfänger, Betreff, Anrede und Grußformel. Lade ihn als PDF herunter, unterschrieben oder zum Unterschreiben.
- 10 gängige Vorlagen
- Nach deutschem Recht
- PDF und Unterschrift
- Nichts wird hochgeladen
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Wie schreibst du deinen Brief?
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Vorlage wählen
Eidesstattliche Erklärung, Wohnungsgeberbestätigung, Vollmacht, Kündigung von Handy- oder Internetvertrag, Versicherung, Abo, Mietvertrag oder Arbeitsvertrag, Mahnung oder Rückerstattung.
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Felder ausfüllen
Deine Angaben, der Empfänger und die Details zum Brief. Die Vorschau aktualisiert sich beim Tippen und markiert, was noch fehlt.
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Herunterladen und abschicken
Füg auf Wunsch eine getippte oder gezeichnete Unterschrift hinzu und lade das PDF herunter oder kopiere den Text. Kündigungen von Mietvertrag und Arbeitsvertrag unterschreibst du von Hand; für wichtige Briefe lohnt sich ein Einschreiben.
Korrekte und gut gestaltete Briefe
Die passenden Vorschriften
Jede Vorlage nennt nur die nützlichen Paragrafen: BGB für Miete, Arbeit, Kauf und Abos, TKG für Handy und Internet, VVG für Versicherungen.
Passende Felder
Das Formular fragt nur ab, was die gewählte Vorlage braucht, und der Text passt sich an: gesetzliche oder vertragliche Frist, Lieferung oder mangelhafte Ware…
PDF und bearbeitbarer Text
Ein PDF mit markierbarem Text, der reine Text zum Kopieren in eine E-Mail und die Möglichkeit, jeden Absatz frei umzuschreiben.
Daten auf deinem Gerät
Deine Angaben werden für das nächste Mal in deinem Browser gespeichert, und eine Schaltfläche löscht sie mit einem Klick.
Kündigen: Handy, Internet, Abo, Versicherung und Mietvertrag
Handy- und Internetverträge kannst du nach Ablauf der Mindestlaufzeit jederzeit mit einer Frist von einem Monat kündigen (§ 56 TKG). Für Abos wie Fitnessstudio oder Zeitschrift, die seit dem 1. März 2022 abgeschlossen wurden, gilt dasselbe nach der ersten Laufzeit (§ 309 Nr. 9 BGB), und für die Kündigung darf höchstens Textform verlangt werden, eine E-Mail genügt also. Wurde ein Vertrag online abgeschlossen, muss der Anbieter einen Kündigungsbutton bereitstellen (§ 312k BGB). Versicherungen kündigst du meist zum Ablauf des Versicherungsjahres, nach einer Beitragserhöhung auch außerordentlich. Beim Mietvertrag gilt für Mieter eine Frist von knapp drei Monaten (§ 573c BGB), und die Kündigung muss eigenhändig unterschrieben auf Papier beim Vermieter eingehen (§ 568 BGB).
Vollmacht, eidesstattliche Erklärung und Wohnungsgeberbestätigung
Mit einer Vollmacht darf eine andere Person etwas in deinem Namen erledigen, etwa ein Paket abholen oder Unterlagen bei einer Behörde einreichen: Beschreib die Aufgabe genau und gib bei Bedarf ein Ablaufdatum an. Eine eidesstattliche Erklärung bestätigt schriftlich eine Tatsache, zum Beispiel den Verlust eines Dokuments. Echte Strafbarkeit nach § 156 StGB droht nur, wenn die Versicherung an Eides statt gegenüber einer dafür zuständigen Behörde oder einem Gericht falsch abgegeben wird; gegenüber Unternehmen oder Vermietern ist sie ein Beweismittel, falsche Angaben können aber trotzdem Folgen haben. Die Wohnungsgeberbestätigung brauchst du für die Anmeldung beim Bürgeramt, die innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug fällig ist: Der Wohnungsgeber bestätigt darin den Einzug (§ 19 BMG).
Mahnung, Kündigung des Arbeitsvertrags, Rückerstattung
Liefert ein Händler nicht oder ist die Ware mangelhaft, setzt du mit einer Mahnung eine klare Frist: Läuft sie ergebnislos ab, kannst du vom Vertrag zurücktreten (§ 323 BGB). Bei neuer Ware hast du zwei Jahre gesetzliche Gewährleistung und kannst Reparatur oder Ersatz verlangen (§ 439 BGB). Ein Arbeitsverhältnis kündigst du nur schriftlich mit eigenhändiger Unterschrift (§ 623 BGB); die gesetzliche Frist beträgt vier Wochen zum 15. oder zum Monatsende, Arbeits- oder Tarifvertrag können mehr vorsehen. Nach einem Widerruf beim Online-Kauf muss der Händler dir spätestens 14 Tage nach Eingang deines Widerrufs dein Geld erstatten (§ 357 BGB). Diese Vorlagen dienen nur zur Orientierung und ersetzen keine Rechtsberatung.
Häufig gestellte Fragen
Muss ich meinen Brief per Einschreiben schicken?
Nicht immer, aber so kannst du den Zugang nachweisen, und darauf kommt es bei Fristen an. Bei Kündigungen von Mietvertrag, Arbeitsvertrag oder Versicherung und bei einer Mahnung ist ein Einwurf-Einschreiben oder die persönliche Übergabe gegen Empfangsbestätigung sinnvoll. Für Abos und Handyverträge reicht oft auch eine E-Mail oder der Kündigungsbutton, wenn du die Bestätigung aufbewahrst.
Muss eine Kündigung handschriftlich unterschrieben sein?
Beim Mietvertrag und beim Arbeitsvertrag ja: Das Gesetz verlangt die Schriftform, also Papier mit eigenhändiger Unterschrift (§ 568 und § 623 BGB); eine E-Mail oder eine eingefügte Unterschrift ist unwirksam. Bei Verbraucherverträgen wie Abos, Handy oder Internet darf der Anbieter höchstens Textform verlangen, eine E-Mail genügt dann.
Welche Kündigungsfrist gilt für meine Mietwohnung?
Als Mieter kündigst du einen unbefristeten Mietvertrag mit der gesetzlichen Frist: Geht die Kündigung bis zum dritten Werktag eines Monats beim Vermieter ein, endet das Mietverhältnis mit Ablauf des übernächsten Monats (§ 573c BGB). Eine kürzere Frist im Vertrag zu deinen Gunsten ist erlaubt, eine längere nicht. Ein vereinbarter Kündigungsverzicht oder ein Zeitmietvertrag kann eine frühere Kündigung ausschließen.
Werden meine Angaben an einen Server gesendet?
Nein. Der Brief wird in deinem Browser erstellt, und deine Angaben bleiben dort gespeichert, damit du beim nächsten Mal Zeit sparst. Die Schaltfläche „Meine Angaben löschen“ entfernt sie vom Gerät, einschließlich der Unterschrift.
Sind diese Vorlagen rechtlich verbindlich?
Sie enthalten die üblichen Formulierungen und die nützlichen Paragrafen, dienen aber nur zur Orientierung und ersetzen keine Rechtsberatung. Lies den Text, pass ihn an deine Situation an und wende dich bei einem wichtigen Streit an eine Verbraucherzentrale, einen Mieterverein oder einen Anwalt.